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Holland 2016 Drucken
Geschrieben von Hilma Hundertmark   

Am Freitag, den 31. März begann in diesem Jahr, völlig ungewohnt, unser 37. Trainingslager in Folge. Bis jetzt waren wir immer am Karfreitag zurück gekommen, in diesem Jahr fuhren wir Ferien bedingt erst in der Woche nach Ostern los. Da die Ferien in Nordrhein Westfalen und in Niedersachsen nicht mit unseren Ferien überein stimmten, konnten unsere Freunde aus Kamen und und Braunschweig leider nicht teilnehmen. Trotzdem hatten wir 19 Bungalows im Ferienpark Marveld in Groenlo/Holland gebucht. Viele Familien mit ihren Kindern, die zum Teil neu in unserer Leichtathletikgruppe angefangen hatten, machten sich erstmalig auf den Weg nach Groenlo. Diejenigen, die nicht privat fuhren, konnten in den Reisebus der Firma Grebe einsteigen. Die, die ihr Gepäck oder die Kinder nicht mehr ins Auto bekamen, schickten sie mit dem Bus nach Holland. Wie im vergangenen Jahr hatte sich Kalle Löbel bereit erklärt, den Bus zu fahren. Damit nahm er einen ziemlichen Streß in Kauf: Er brachte uns nach Groenlo, brachte am gleichen Tag den Bus zurück und wiederholte dieses Spielchen auch am letzten Tag. Vielen Dank dafür, wir fahren gern mit dem weltbesten und sichersten Busfahrer, der er in unseren Augen ist.
In Groenlo angekommen, fühlten wir uns gleich wieder wie zu hause. Das Gepäck wurde ausgepackt, es gab ein Frikadellen Brötchen zum Mittagessen und nachmittags fand das erste Training statt. Erster Vorsitzender Stefan Dittmann begrüßte alle Kinder und Erwachsenen. Er gab 3 Verhaltensregeln für die Kinder: 1. Es gibt möglichst keinen Streit, 2. die Kinder hören auf alle Erwachsenen und 3. einer paßt auf den anderen auf. Danach bekam jeder ein TShirt, das extra für das Trainingslager 2016 angefertigt war und vom TSV in seinen Farben gesponsert wurde. Das war natürlich ein guter Einstieg.
Zum Training gingen Uli und Pascal mit den Werfern auf den Werferplatz, Christian mit den Mehrkämpfern an den Kanal, Antje und Karsten mit den U 12 Kindern und Nina und Ramona mit den U 8 Kindern auf den Spielplatz, wo sie Wettspiele machten. Vorher wurden sie noch von den Maskottchen Mamfred und Leo begrüßt und über das kommende Programm informiert. Das wiederholte sich dann tagtäglich vor dem Training, so daß alle immer bestens informiert waren. Jonas Kuhn kam schon krank nach Groenlo und durfte die ersten 2 Tage nur zusehen. Ihm folgten Noemi Wilhelmi und Vincent Löbel mit Übelkeit und Fiber. Danach erwischte es Tom und Maik Hundertmark und zum Schluß steckte sich Julius Gerke an und mußte einen Tag früher nach hause geschickt werden.
Ansonsten ging das Training reibungslos vonstatten. Das Wetter war traumhaft mit viel Sonne und für Holland ungewöhnlich wenig Wind. Wir konnten draußen sitzen und die mitgebrachten und neu gekauften Grills waren im Dauereinsatz. Die neuen Familien waren schon am ersten Tag so begeistert, daß ein eingefleischter Dortmund Fan Vater auf sein Spiel am Samstag in Dortmund verzichtete und sich für das nächste Jahr wieder fest anmeldete. Im Bungalow von Andrea Hüll mit 5 jungen Damen passierte dann das erste Mißgeschick. Ein Glas dunkelblauer Nagellack fiel auf den Fußboden und färbte die Fliesen blau. Es bedurfte einiger Anstrengungen, den Fußboden wieder in seine Ausgangsfarbe zu bekommen. Aber es hat geklappt.
Wenn man an Antjes Bungalow vorbei ging, dachte man von der Menge der Geräte, die sie angeschleppt hatte, an ein mehrmonatiges Unternehmen. Aber sie hatte mit den anderen Trainern ein so abwechslungsreiches Progamm zusammen gestellt, daß auch fast alle Geräte zum Einsatz kamen.
Morgens um 9.00 Uhr bot sie ein halbstündiges Fitness Programm für die Erwachsenen an. Am ersten Tag war die Runde am Größten, aber auch danach war das abwechslungsreiche Programm sehr gefragt und der Muskelkater bei den Teilnehmern mehr oder weniger groß. Am 2. Tag hatte Tom sich aus seinem Bungalow ausgeschlossen. Mit ein paar anderen Kindern versuchte er, über den Balkon einzusteigen. Mit viel Anstrengung gelang das auch und als er endlich zur Haustür kam, schlug er sie versehentlich wieder zu und das Spiel begann von vorne.
Die begehrten Bungalows am Teich haben auch ihre Tücken. Marla rutschte aus und fiel ins Wasser. Zum Glück war Papa Kalle in der Nähe und so konnte das Ereignis am Ende als Teicheinweihung betitelt werden. Maik schaffte an diesem Tag 21 km mit dem Fahrrad und teilte dieses Ereignis wortgewandt allen mit, denen er begegnete.
Den nächsten Tag wollten Sara und Kalle einen einstündigen Spaziergang machen. Da aber die Landschaft in und um Groenlo so eintönig ist, verliefen sie sich und kamen erst nach über 2 Stunden völlig genervt wieder an. Gut, daß die Kinder in unserer Gruppe nie allein sind. Sie werden stets von den anderen Familien mit betreut, wenn es nötig ist. Sara und Kalle wurden von Antje mit einem spöttischen Lachen empfangen, sie hat ja schon 30 Jahre Holland Erfahrung. Am nächsten Tag machte sie sich allein auf eine 5 km Strecke und erreichte den Park erst nach 10 km (gefühlte 20km). Da mußte sie sich natürlich einiges anhören, besonders nach ihrem 2. Mißgeschick: sie wollte durch das Drehtor vor dem Hotel auf den Campingplatz gelangen und blieb in der Drehtür hängen. Zum Glück war Bianca in der Nähe und befreite sie mit ihrer Eintritts Karte aus der mißlichen Lage. Aber auch Fabienne, die auf langjährige Holland Erfahrung zurückblickt, versuchte, ihre 10 km auf einer neuen Rute zu laufen. Trotz intensiver Vorbereitung und Ruten Zeichnung verlief sie sich hoffnungslos und mußte sich von einem Bauern mit seinem Trecker zurück fahren lassen. Darum: vorsichtig bei neuen Wegen, alles sieht gleich aus und man hat sich ganz schnell verrechnet und dann verlaufen.
Die Tage im Trainingslager fingen traditionsgemäß mit dem Lauf um halb 8 Uhr an. Einige liefen bis zum Kanal, andere bis zum Bauernhof und einige auch 5 km. Erfreulich, daß fast alle Kinder schon so früh fit waren und diese Einheit durchhielten, egal ob Läufer, Werfer oder Mehrkämpfer. Auch die Erwachsenen nahmen freiwillig daran teil. Zum Schluß wurde Seil gehüpft und dann gab es endlich Frühstück und Entspannung bis das nächste Training um halb 10 Uhr begann. Die Kinder wurden jeden Tag mit einem neuen Programm überrascht und merkten dadurch gar nicht so richtig, was sie in dieser Woche alles durchzogen. Auch die Größeren hielten sich an Ihre Trainingspläne, so daß wir uns einen Leistungsschub in den nächsten Wochen erhoffen.
Mittagessen für die Sportler gab es im Bungalow Nr. 50 bei Hilma. Sie hatte zu hause schon kräftig vorgekocht und konnte die Sportler mit zünftiger Hausmannskost verwöhnen. Es gab wenig Reklamationen und der Appetit war ganz schön groß. Nach dem Mittagessen war Ruhe angesagt, die auch mehr oder weniger eingehalten wurde. Das nächste Training begann um 3 Uhr. So war anschließend noch genügend Zeit zum Relaxen im stark begehrten subtropischen Schwimmbad. Klein und Groß tümmelte sich hier. Die Papas versuchten beim Eintauchen nach dem Rutschen die größten Wellen zu machen und nach dem Rutschen auf der langen Tunnelrutsche beim Eintauchen bis an die Scheiben des Cafes zu klatschen. Selbst die ganz kleinen Sportler wie Ida, Matz, Lasse und Franziska (unter 2 Jahren) hatten riesigen Spaß mit der Rutsche. Im Anschluß auf den Badespaß gab es meist das leckere Softeis.
Am ersten Abend suchten drei der Väter eine Kneipe, die auch Sky bieten konnte. Die war schnell etwas außerhalb des Ferienparks gefunden. Doch, oh weh, nachts ist der Park verschlossen und so kletterten 2 von ihnen über den Zaun. Der Dritte, clever, wie er war, probierte seine Eintrittskarte und:Sesam öffne Dich, das Tor ging auf. Der Wirt Kappa wird sich sicher noch gerne an die lustigen Männer aus Deutschland erinnern und auch im nächsten Jahr mit Sky zur Verfügung stehen.
Nach 4 Tagen Traumwetter wurde es dann doch kälter, windiger und manchmal regnete es auch. Aber auch damit konnten wir gut umgehen. Die Kinder tobten auf 2 großen Hüpfeburgen, kletterten an einer Kletterwand und spielten eine Fußball Einheit mit Simone. Abends gab es Bingospielen, bei dem jedes Kind mit 3 Gewinnen nach hause ging. Das Größte aber war der Disco Besuch. Die kleinen Mädchen hatten ihre Disco Röckchen angezogen und auch die Jungen hatten sich aufgehübscht. Jeder Bungalow hatte sich eine Vorführung ausgedacht und die Zuschauer damit gut unterhalten.
Hier die Titel der Vorführungen:
Einführung mit Manfred und Leo
1. Tanzformation mit Leni, Lara und Noemi
2. Reiter, Igel, Pferd mit Jette Marla und Nora ??
3. Micky Krause; Biste braun, krikste Fraun mit Max, Michel und Lutz
4. Training mit Antje mit Elias, Johanna Jonas, Luna und Lore
5. Holland 2016 mit Fabienne, Rebecca, Julia und Chiara
6. Vater Abraham und die Schlümpfe mit Christian, Pascal, Julius, Celina,Elionour, Maja, Finja und Kim.
7. Mamfred und Leo präsentieren das Holland Lied, das Nina schon für alle Kinder gebrannt hatte: Die, die immer lacht. Jette hatte aus dem Text gehört : Die Hilma lacht und so hatte das Lied einen neuen Titel
Anschließend wurde noch eine Stunde getanzt und dann gingen alle müde und zufrieden in ihre Bungalows. Auch der Bowling Abend ist immer sehr beliebt bei den Kindern und alle nehmen gern daran teil. Am letzten Tag hatten wir noch eine Eisenbahnfahrt mit der Marveld Bahn organisiert. Hier konnten ca 60 Personen teilnehmen und machten eine Rundfahrt durch Groenlo bis zur Käserei, wo man eine Riesen Auswahl an Käse hat.
Vormittags hatten alle einen Wettkampf absolviert. Die kleinen Kinder mußten laufen, springen und werfen, Die Werfer mußten Diskuswerfen und Kugelstoßen und die Läufer 5 km auf Zeit laufen. Danach trafen sich alle zur Siegerehrung, die Stefan Dittmann durchführte. Es gab ein Holland 2016 Diplom und für jeden ein kleines Geschenk. Auch den Trainern wurde mit Blumen und Süßigkeiten Dankeschön gesagt. Besonders die Werfer mit Uli und Pascal freuten sich, daß nach der anstrengenden Trainingswoche,inder sowohl im Krafttraining als auch im Wurfbereich hart trainiert wurde, für alle noch persönliche Bestleistungen heraussprangen. Am Samstag ist für sie der erste Werfertag in Twiste, wo sie schon einmal zeigen können, was sie gelernt haben. Auch in der Gruppe von Christian haben sich einige Sportler stark verbessert. Das konnte man an den 5 km Zeiten ersehen und wir hoffen auch hier auf die nächsten Wettkämpfe.
Im Anschluß an die Siegerehrung stellten sich alle auf zum Gruppenfoto. Dann wurden die restlichen Kuchen verteilt und jeder konzentrierte sich aufs Kofferpacken.
Alles in allem war das diesjährige Trainingslager eine rundum gelungene Sache, an das alle gern zurückdenken. Die neue Zusammengehörigkeit soll das ganze Jahr über anhalten und im kommenden Jahr so weiter gehen.
Auch am Samstag standen einige Männer zum Aufräumen parat, so daß der Twister Sportplatz wieder für den Trainings- und Wettkampfbedarf vorbereitet ist.

Am Schluß noch das Holland Gedicht der großen Mädchen, das das Trainingslager aus Sicht der Sportler beschreibt. Leider sind die größeren Sportler bei den Fotos etwas zu kurz gekommen, aber das wollen wir im kommenden Jahr ändern.

Unsere Woche im Trainingslager- oder auch Wandertag in der Orthopädie
Am Donnerstag noch ganz motiviert sind wir früh morgens elegant zum Bus marschiert - mehr oder weniger...
Vor Freude strahlend und ohne Sorgen, freuten wir uns auf den nächsten Morgen.
Frau Hundertmark war wie immer unser Wecker, so stehen wir wenigstens auf ohne Gemecker. Doch eins müssen wir jetzt mal sagen, ohne Kakao am Morgen war selbst das schwer zu ertragen. Die Milch in unserem Kühlschrank war ständig leer und das bedauerten wir alle sehr.
Freitag dann total engagiert, sind wir gleich zweimal um den Kanal marschiert - eigentlich gelaufen, aber marschiert reimt sich einfach besser.
Danach ging's ausdauernd und dynamisch weiter.
Die Sonne brannte ziemlich heiter - was darauf folgt, das ist wohl klar- ein Sonnenbrand im Gesicht- wie wunderbar.
Da war der erste Tag schon rum, ohne bla und viel bum bum.
Frau Hundertmark macht immer lecker Essen, das werden wir ihr nie vergessen.
Liedeinlage: "You're simply the best, better than all the rest
Better than anyone, anyone I've ever met"
Satt gegessen - oder überfressen- und mit vollem Bauch, räumte leider so schnell niemand von uns auf. Doch die Lösung war schnell gefunden - eine Schlange zum Kühlschrank bilden half uns über die Runden.
Die Strecke beim Lauftraining war nicht immer klar und das Ziel nicht immer nah.
Ständig kam der Wind entgegen, da war es schwer sich weiter fort zu bewegen.
Liedeinlage: "Atemlos am Kanal, unsere Beine hart wie Stahl. Atemlos auf dem letzten Loch, nur meine Arme spür' ich noch."
Das Schlimmste beim Krafttraining war die Hitze, als ob ich nicht so schon genug schwitze.
Unsere Beine waren so schwer, drum hielt sogar die Türklinke vom Klo zum Aufstehen her.
Im Garten war danach nicht mehr viel zu erwarten. Wir spielten höchstens noch Karten. Phase 10, so hieß das Spiel, dass uns am besten gefiel.
Der einzige Grund, sich bei Trainingsfrei noch zu bewegen, war in der Shoppingmeile Winterswijk, noch ein paar Schnäppchen zu erlegen. Unser Geldbeutel war vorher schon leicht, aber für einen Kasten Brandbier hat's doch noch gereicht (Bier aufmachen und Trinkpause) - War auch im Angebot
Der Wille für die Jeans war da, doch die Jogginghose war einfach zu nah. Drum blieb die Jeans liegen wo sie hingehört -unberührt und in ihrem Schlaf nicht gestört.
Liedeinlage: "I would do anything for love, I would do anything for love! I would do anything for love, but I don't do that!"
Die Julia, die war heiß begehrt, denn ihre Flechtkünste wurden verehrt. Die Mädels kamen täglich zu uns rein: "Machst du mir die Haare fein?"
Liedeinlage: "Du hast die Haare schön, du hast die Haare schön, du hast, du hast, du hast die Haare schön!"
Die Eulen beim Bingoabend waren sehr beliebt. Auch wir haben uns sofort verliebt. Seht sie nur an, wie süß sie sind. Da wird man wieder sofort zum Kind.
Die T-Shirts waren auch oben mit dabei, leider haben wir nur drei. Rebecca hatte leider kein Glück, das macht sie immer noch verrückt. Als ob das nicht schon schlimm genug ist, hat Frau Hundertmark sie auch noch gedisst.
Nach Tagen voller Schmacht und Gier, wollten wir euch fragen: wem von euch gehört der Grill denn hier? - Können wir den Morgen mal haben?
Und wie jedes Jahr zum Schluss gibt es Muskelkater im Überfluss.
Für 2017, so viel ist klar, brauchen wir nen' kostenlosen Wellnessbereich mit Spa - und 'nem sexy Masseur.
Zum Abschluss wollen wir noch Danke sagen und fragen, wer kann uns nach Hause tragen?!
Liedeinlage: "Aber Scheiß Drauf! Holland ist nur einmal im Jahr! Ole, Ole und Schalala
Aber Scheiss Drauf! Holland ist nur einmal im Jahr! Ole, Ole und Schalala!"
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